Ergotherapie
in Gevelsberg & Umgebung
Ergotherapie
Logopädie
Osteopathie
Coaching & Entspannung
✔ Langjährige Erfahrung
✔ Moderne Praxisräume
✔ Individuelle Therapieansätze
Erreichbarkeit:
Mo-Fr: 07:30 – 18:00 Uhr
Unsere Therapiemöglichkeiten im Bereich der Ergotherapie
Mit unserer individuell abgestimmten Ergotherapie fördern wir Ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität in Alltag und Beruf.

Bobath
Das Bobath Konzept ist eine Behandlungsform aus dem Fachbereich der Neurologie. Durch gezielte Anamnese und Befunde werden die Fähigkeiten und Potentiale des Klienten erfasst.
Es werden in der anschließenden Behandlung vor allem Aktivitäten des täglichen Lebens, wie z.B. das Anziehen von Kleidung, Schritt für Schritt erarbeitet und in den Alltag integriert. Zudem wird der Klient mit Übungen für zu Hause versorgt, um ein gezieltes und konstantes Training zu ermöglichen.

Geriatrie
Betroffene sind in einem hohen Alter. Im Laufe des Lebens können schon Erkrankungen aus verschiedenen Fachbereichen vorliegenoder man erkrankt zusätzlich oder aufgrund seines Alters erstmalig. Es können Schwierigkeiten im körperlichen, geistigen und psychischen Bereich entstehen. Manchmal sind Betroffene auch sozial isoliert oder davon bedroht. Sie benötigen Zuwendung und Hilfestellung in ihrem Leben, was auch die Ergotherapie bieten kann. Erfolgreich zu altern bedeutet seine körperlichen Veränderungen anzunehmen und neue Wege für die Alltagsbewältigung zu finden. Nach dem Motto „Wer rastet der rostet“ aktivieren wir in der Ergotherapie die Betroffenen geistig und motorisch. (mehr…)

Psychiatrie
Betroffene sind unterschiedlich schwer erkrankt und werden oftmals in einer Klinik psychisch stabilisiert. Der Betroffene wird sich mit seiner inneren Gefühlswelt auseinandersetzen, einen Zugang dazu bekommen und sein Verhalten besser einschätzen können. Betroffene können antriebslos sein, in der Stimmung depressiv oder übermäßig gesteigert sein. Gegebenenfalls fühlen sie eine innere Leere oder haben einen Überfluss an Gefühlen. Gefühle bestimmen unser Denken und Handeln. (mehr…)

Neurologie
Betroffene haben eine Schädigung am zentralen Nervensystem (Gehirn und Wirbelsäule) oder peripheren Nervensystem. Das periphere Nervensystem besteht aus den Nervenbahnen ab Austrittstelle der Wirbelsäule zum jeweilig Versorgungsgebiet. Hier betrifft es die Motorik = Muskulatur oder die Sensorik = Tastempfinden. Auch weitere Bausteine können am Nervensystem betroffenen sein. Ursächlich können z.B. Autoimmunerkrankungen sein. Dies führt zu Entzündungen und Abbauprozesse am Nervensystem. (mehr…)

Handtherapie / Orthopädie
Betroffene haben eine Verletzung am aktiven (Muskulatur) oder passiven (Skelett) Bewegungsapparat oder an spezifischen Strukturen mit speziellen Funktionen wie Bänder, Sehnen, Gelenkkapsel, Knorpel oder Faszien. Infolgedessen kann es auch zu einer Beteiligung vom Nervensystem kommen. Betroffene können eine Autoimmunerkrankung haben, wie z.B. Rheuma. Auch über ein Trauma/Unfall wie z.B. eine Fraktur (Knochenbruch) und/oder Weichteilverletzungen u.a. die Haut kann ursächlich sein. Geplante oder plötzlich durchgeführte chirurgische Eingriffe hinterlassen eine Narbe, welche ebenfalls in der Handtherapie berücksichtigt werden. Die berufliche Wiederaufnahme ist oftmals das übergeordnete Ziel. (mehr…)
Pädiatrie
Zur Zeit bieten wir keine Behandlungen für Kinder in unserem Haus an.
Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an.
Ergotherapie
Handtherapie / Orthopädie
Mögliche Diagnosen:
- Frakturen
- Impingementsyndrom
- Wundheilungsstörungen
- Phlegmone
- Nekrose
- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (u.a. Arthrose, Arhtritis, Fibromyalgie, Psoriasis, Gicht)
- Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis)
- CRPS (Schmerzsyndrom, welches sich nach einer Verletzung einstellen kann)
Mögliche Behandlungsinhalte/ -konzepte:
- vegetative Behandlung (Histamat, Heiße Rolle, BGM, Spinning der BWS, Rippenmobi)
- Narbenbehandlung, Vermittlung von Narbenpflege
- Desensibilisierung/Sensibilisierung
- Spiegeltherapie
- Manualtherapeutische Techniken
- Weichteiltechniken
- Kinesiotaping
- Handfunktionstraining
- Thermische Anwendungen
- Muskelaufbau, Ausgleich von muskulären Dysbalancen
- Gelenkschutz und Hilfsmittelversorgung
- Beruflicher Wiedereinstieg
Psychiatrie
Die Folge ist für viele Betroffene, dass sie ihren Alltag nicht mehr erfolgreich verrichten können. Jeder geht mit Schwierigkeiten anders um und muss seinen individuellen Weg damit finden. Dieser Prozess wird in einer Klinik oder bei der Psychotherapie angestrebt.
Parallel dazu oder im Anschluss daran hilft die Ergotherapie eine Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Gedankenkreisen oder Innere Unruhen werden in der Ergotherapie durch Entspannungsmöglichkeiten reduziert und die jeweilige Technik dem Betroffenen beigebracht. Kreativangebote zeigen dem Betroffenen welche Fähigkeiten noch vorhanden sind und stärken das Selbstwertgefühl und das positive Denken. Indem kleinschrittige Ziele erreicht werden, lernt der Betroffene Überforderungen zu vermeiden und neue Lösungsstrategien zu erlernen.
Mögliche Diagnosen:
- Burnout-syndrom
- Persönlichkeitsstörungen
- Suchterkrankungen
- Depressionen
- Manie
- Bipolare Störung
- Schizophrenie
Mögliche Behandlungsinhalte/-konzepte:
- Autogenes Training (AT)
- Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
- Traumreisen
- Klangschalenmassage nach Peter Hess
- Alltagstraining
- Kreativaufgaben, Kleinprojekte, Handwerk
- Musiktherapie
- Neurofeedback
Neurologie
Mögliche Diagnosen:
- Schlaganfälle (Apolpex)
- Hirnblutungen (Ischämie)
- Parkinson
- Multiple Sklerose
- Polyneuropathie
- Gehirntumore
- Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
- Chorea Huntington
Mögliche Behandlungsinhalte/-Konzepte :
- Bobath
- Affolter
- Feldenkraisübungen
- Behandlung mit dem Johnston Splint
- Alltagstraining
- Hilfsmittelberatung
- Spiegeltherapie
Geriatrie
Mögliche Diagnosen:
- Demenz
- Alzheimer
- Herzkreislauferkrankungen
- Neurologische Erkrankungen: Apoplex (Schlaganfall), MS, Parkinson
- Orthopädische Erkrankungen: z.B. Frakturen durch Stürze, Arthrose
- Rheuma
Mögliche Behandlungsinhalte /-konzepte:
- Gangtraining
- Sitzgymnastik
- Gedächtnistraining
- Biographiearbeit
- Musiktherapie
- Wasch- und Anziehtraining, Alltagstraining
- Hilfsmittelberatung
FAQ
Was ist Ergotherapie?
Die Ergotherapie ist eine Therapieform, die darauf abzielt, die Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit in alltäglichen Situationen zu fördern, wiederherzustellen und zu erhalten. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Patienten.
Um motorische, kognitive und psychosoziale Kompetenzen zu stärken, setzt die Ergotherapie gezielt auf Übungen und Aktivitäten, die die Gesundheit unterstützen. Das Hauptziel besteht darin, den Patienten dabei zu begleiten, seinen Alltag besser zu bewältigen.
Diese Therapie kommt bei unterschiedlichen Störungen zum Einsatz, darunter neurologische, psychische oder entwicklungsbedingte Beeinträchtigungen. Der Therapeut erarbeitet dabei einen individuellen Behandlungsplan, der auf die spezifischen Anforderungen des Patienten abgestimmt ist. Durch gezieltes Training können Betroffene ihre Selbstständigkeit zurückgewinnen und somit ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern.
Was erwartet Sie während einer Ergotherapie-Behandlung?
Der Ablauf einer Ergotherapie-Behandlung spielt eine zentrale Rolle für den Therapieerfolg. In der Regel beginnt die Behandlung mit einem ausführlichen Gespräch, in dem der Ergotherapeut die individuellen Bedürfnisse und Ziele des Patienten erfasst.
Anschließend erfolgt eine detaillierte Analyse der motorischen, kognitiven und sensorischen Fähigkeiten des Patienten. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan entwickelt, der gezielt auf die persönlichen Anforderungen und Ziele abgestimmt ist.
In den darauffolgenden Sitzungen setzt der Ergotherapeut gezielte Übungen und Aktivitäten ein, um die Fähigkeiten des Patienten zu verbessern und ihn bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben zu unterstützen. Dabei werden neue Techniken und Strategien vermittelt, um die Selbstständigkeit zu fördern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
Für wen ist Ergotherapie geeignet?
Ergotherapie kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Störungen als wichtiger Bestandteil des Behandlungsplans eingesetzt werden.
Dazu gehören unter anderem:
-
- Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose
- Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen
- Entwicklungsstörungen bei Kindern, darunter Autismus-Spektrum-Störungen oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)
- Verletzungen und Traumata wie Amputationen, Knochenbrüche oder Schädel-Hirn-Verletzungen
- Chronische Schmerzen sowie Erkrankungen wie Arthritis
- Geriatrische und altersbedingte Erkrankungen
Entscheidend ist, dass jeder Patient individuell betrachtet wird. Die Therapieziele und Methoden werden stets an das jeweilige Krankheitsbild angepasst, um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten.
Welche Ziele hat die Ergotherapie?
Die Ergotherapie unterstützt Menschen dabei, ihre alltäglichen Aufgaben und Aktivitäten besser zu bewältigen. Die individuellen Therapieziele variieren je nach den persönlichen Bedürfnissen des Patienten.
Ein zentraler Aspekt ist die Förderung körperlicher Fähigkeiten wie Motorik, Koordination und Beweglichkeit. Ebenso spielt die Stärkung kognitiver Funktionen, etwa Konzentration und Gedächtnis, eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wird auch an der emotionalen Stabilität und der Verbesserung sozialer Kompetenzen gearbeitet.
Das übergeordnete Ziel ist es, die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Patienten in möglichst vielen Lebensbereichen zu erhöhen. Dafür entwickelt der Ergotherapeut einen maßgeschneiderten Behandlungsplan und arbeitet eng mit dem Patienten zusammen, um optimale Fortschritte zu erzielen.
Mit welchen Methoden arbeitet die Ergotherapie?
Die Ergotherapie nutzt eine Vielzahl von Methoden, um Menschen dabei zu unterstützen, ihre alltäglichen Aufgaben und Aktivitäten besser zu bewältigen.
-
- Aktivitätsanalyse: Untersuchung der individuellen Fähigkeiten und Einschränkungen des Patienten sowie der Art und Weise, wie er alltägliche Aufgaben meistert.
- Handwerkliche Therapie: Förderung der motorischen Fähigkeiten durch kreative Tätigkeiten wie Malen, Zeichnen oder Basteln.
- Sensomotorisch-perzeptive Therapie: Verbesserung der Körperwahrnehmung und der sensorischen Verarbeitung.
- Kognitive Therapie: Training kognitiver Funktionen wie Gedächtnis, Konzentration und Problemlösungsfähigkeit.
- Verhaltenstherapie: Unterstützung beim Abbau unerwünschter Verhaltensweisen und Förderung positiver Verhaltensmuster.
- Beratung und Anleitung: Individuelle Tipps zur Erleichterung des Alltags und zur Verbesserung der Lebensqualität.
- Hilfsmittelversorgung: Beratung und Unterstützung bei der Auswahl und Nutzung von Hilfsmitteln wie Rollstühlen oder Prothesen.
- Arbeitsplatzanpassung: Optimierung des Arbeitsplatzes zur besseren Bewältigung beruflicher Anforderungen.
- Bewegungs- und Sporttherapie: Gezielte Übungen zur Förderung der körperlichen Fitness.
- Entspannungstechniken: Methoden zur Stressbewältigung und zur Steigerung der Entspannungsfähigkeit.
Jede dieser Methoden wird individuell auf den Patienten abgestimmt, um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten.
Warum Ergotherapie so wichtig ist
Die Ergotherapie verfolgt einen ganzheitlichen und individuell angepassten Ansatz zur Steigerung der Lebensqualität. Sie ist vielseitig einsetzbar und unterstützt Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen und Störungen dabei, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag zu verbessern.




