Logopädie

in Gevelsberg & Umgebung

Ergotherapie

Logopädie

Osteopathie

Coaching & Entspannung

✔ Langjährige Erfahrung

✔ Moderne Praxisräume

✔ Individuelle Therapieansätze

Erreichbarkeit:

Mo-Fr: 07:30 – 18:00 Uhr

Unsere Therapiemöglichkeiten im Bereich der Logopädie

Effektive Logopädie fördert individuell die Sprache und Kommunikation.

Sprach- und Sprechstörungen

  • Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Aphasie
  • Apraxie
  • Dysarthrie, Dysarthrophonie
  • Stottern, Poltern
  • Dyslalie
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Schluckstörungen (Dysphagie)

  • neurogene Dysphagie
  • Myofunktionelle Störung
  • Fütterstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Fazialesparesen

Stimmstörungen (Dysphonie)

  • organische Stimmstörungen z.B. bei Stimmlippenlähmung, Stimmlippenknötchen etc.
  • funktionelle Stimmstörungen bei falschem Stimmgebrauch
  • psychogene Stimmstörungen z.B. bei trans*

Hörstörungen

  • Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)
  • Hörtraining bei Cochlea Implantat (CI)

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an.

Methoden und Konzepte

Frühes Lesen

Das Konzept des „ Frühen Lesens“ nach Macquarie/Oelwein möchte Kindern mit Beeinträchtigungen, insbesondere bei Trisomie 21, helfen die Kommunikationsfähigkeit zu erweitern. Im Gegensatz zu einer gesprochen Präsentation von Wörtern, profitieren die Kinder von einer visuellen Darstellungen der Worte. Die Ganzwort-Methode unterstützt , insbesondere bei Schwächen im auditiven Gedächtni

Patholinguistischer Therapieansatz

nach Siegmüller und Kauschke

Bei diesem Therapieansatz handelt es sich um eine entwicklungsorientierte sprachsystematische Methode. Diese umfasst den Wortschatz und die gesamte Grammatik. Es wird festgestellt welcher sprachliche Entwicklungsschritt bei ihrem Kind der nächste erforderliche ist, um das Kind dort abzuholen wo es grade steht.

Lax Vox®

Bei der LaxVox- Methode handelt es sich um eine einfache Übung für die Stimme, die der Patient eigenständig mit Hilfe eines speziellen Silikonschlauches durchführt. Sie kann sowohl zur Pflege und Schulung, als auch zur Heilung der Stimme eingesetzt werden.

PECS®

Picture Exchange Communication System

Das Picture Exchange Communication System wurde von Lori A. Frost und Dr. Andrew Bondy entwickelt, um Kindern mit Autismus und verwandten Entwicklungsstörungen ein schnell erlernbares, selbstinitiierendes und funktionelles Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen.

PECS® eignete sich auch sehr gut als Vorläufer für weitere technische Hilfsmittel im Bereich der unterstützten Kommunikation (UK).

MODAK®

Modalitätenaktivierung

Es handelt sich um ein Therapiekonzept zur Behandlung von leichten bis schwersten Sprachstörungen/ Aphasien. Hierbei sollen sprachliche und kommunikative Fähigkeiten aufgebaut und automatisiert werden. In den Übungen werden alle Modalitäten ( Sprechen/Verstehen/Lesen/Schreiben)aktiviert. Je nach Schweregrad werden einfache Sätze bis hin zu ganzen Dialogen trainiert, die sich am Alltag des Patienten orientieren.

Gebärden unterstützende Kommunikation GuK

Die GuK-Methode für Kinder mit spezifischen Problemen beim Spracherwerb wurde entwickelt von Prof. Dr. Etta Wilken.

GuK hat das Ziel , den Spracherwerb des Kindes und seine Mitteilungsfähigkeit, mittels Gebärden zu unterstützen. GuK hat sich besonders in der Frühförderung von Kindern, die hören können, aber aus unterschiedlichen Gründen Einschränkungen beim Sprechen haben, bewährt.

Neurofunktions!therapie NF!T

Die Neurofunktionstherapie nach Elke Rogge eignet sich bei vielfältigen Schwierigkeiten. NFT empfindet die natürliche Entwicklung der Sprech-, Stimm- und Schluckorgane nach und korrigiert diese dort, wo Probleme bestehen. Angewendet wird sie in jeder Altersklasse, begleitet durch Rhythmus und bekannten Alltagsgegenständen. Hier staunt man, was so einfache Mittel bewirken können! Auch ganzkörperlich kann nach der Neurofunktions!therapie gearbeitet werden, sowie mit Fokus auf Hand- und Augenfunktionen

Castillo Morales Konzept®

Das neurophysiologisch orientierte Therapiekonzept wurde von dem argentinischen Rehalbilitationsmediziner Rudolfo Castillo Morales entwickelt.
Indikationen können z.B. bei muskulärer Hypotonie im Rahmen von Syndromen, zentralmotorischen Störungen und/oder Mehrfachbehinderungen sowie peripheren Paresen gegeben sein.
Das Konzept beinhaltet die Förderung der sensorischen und motorischen Fähigkeiten. Zudem werden die orofazialen Funktionen wie Saugen, Schlucken und Kauen gefördert.

LaKru® – Stimmtransition

Dieses Konzept wurde speziell für trans*Frauen von Stephanie A. Kruse und Thomas Lascheit entwickelt.
Ziel ist es die gesunde Stimme so zu trainieren, dass sie einen weiblichen Klang erzeugt, der auch von Dritten so wahrgenommen wird.
Dabei wird Schritt für Schritt das Ansteuern der dafür benötigten Muskulatur trainiert, um eine funktionelle Angleichung der männlichen Anatomie an die weibliche zu erlangen.

Flexible Endoskopische Evaluation des Schluckens (FEES)

Es handelt sich um eine Untersuchung, bei der mit Hilfe eines dünnen flexiblen Endoskops (über die Nase eingeführt) die Schluckfunktion betrachtet und beurteilt wird. Die FEES ermöglicht es Logopäd:innen, Ärzt:innen und Therapeut:innen genau zu sehen, ob Speichel, Nahrung oder Flüssigkeiten korrekt geschluckt werden oder ob es zu sogenannten „stillen“ Aspirationen kommt – also dem unbemerkten Eindringen von Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege.
Sie ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren, insbesondere bei Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen, nach Schlaganfällen oder bei anderen Schluckstörungen.

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an.

FAQ

Was ist Logopädie?

Die Logopädie ist eine Therapieform, die sich mit der Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Kommunikationsstörungen beschäftigt. Ziel ist es, die sprachliche und kommunikative Fähigkeit der Patienten zu verbessern und ihre Selbstständigkeit im Alltag zu fördern. 

Durch gezielte Übungen werden unter anderem die Aussprache, das Sprachverständnis, die Stimme und die Schluckfunktion trainiert. Die Therapie richtet sich an Menschen jeden Alters und wird individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

Was erwartet Sie während einer logopädischen Behandlung?

Eine logopädische Behandlung beginnt in der Regel mit einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik, um die individuellen sprachlichen oder stimmlichen Probleme des Patienten zu erfassen.

Anschließend wird ein individueller Therapieplan erstellt, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist.

Während der Sitzungen werden gezielte Übungen durchgeführt, um die sprachlichen, stimmlichen oder schluckmotorischen Fähigkeiten zu verbessern. Der Logopäde vermittelt zudem Strategien, die den Patienten im Alltag unterstützen und seine Kommunikationsfähigkeit stärken.

Mit welchen Methoden arbeitet die Logopädie?

Die Logopädie nutzt verschiedene Methoden, um Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen gezielt zu behandeln:

  • Artikulationstraining: Übungen zur Verbesserung der Aussprache und Lautbildung
  • Sprachförderung: Stärkung des Wortschatzes, der Grammatik und des Sprachverständnisses
  • Stimmtherapie: Techniken zur Optimierung der Stimmgebung und zur Vorbeugung von Heiserkeit
  • Schlucktherapie: Training der Schluckmuskulatur zur sicheren Nahrungsaufnahme
  • Atem- und Entspannungstechniken: Förderung der Atemkontrolle für eine bessere Stimmfunktion
  • Kommunikationsstrategien: Unterstützung bei alternativen Kommunikationsmethoden (z. B. Gebärden, unterstützte Kommunikation)

Alle Methoden werden individuell an den Patienten angepasst, um die bestmöglichen Fortschritte zu erzielen.

Welche Ziele hat die Logopädie?

Die Logopädie unterstützt Menschen dabei, ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern. Die Therapieziele richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Sprachproduktion, der Artikulation, des Sprachverständnisses sowie der Stimme und des Schluckens. Darüber hinaus können auch kognitive Fähigkeiten wie Konzentration und Gedächtnis gefördert werden.

Das übergeordnete Ziel ist es, die Kommunikationsfähigkeit zu stärken und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern, indem er sich besser verständigen kann.

Für wen ist Logopädie geeignet?

Die Logopädie kann bei vielen verschiedenen Störungsbildern und Erkrankungen eingesetzt werden, darunter:

  • Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern (z. B. verzögerte Sprachentwicklung, Artikulationsstörungen)
  • Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Multiple Sklerose, die Sprach- oder Schluckstörungen verursachen können
  • Stimmstörungen (z. B. Heiserkeit, Stimmverlust durch Überlastung oder organische Ursachen)
  • Sprechstörungen wie Stottern oder Poltern
  • Schluckstörungen (Dysphagie) bei neurologischen oder altersbedingten Erkrankungen
  • Hörbedingte Sprachstörungen aufgrund einer Hörminderung oder Taubheit

Jede logopädische Therapie wird individuell an das jeweilige Krankheitsbild angepasst, um eine bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Warum ist Logopädie so wichtig ?

Die Logopädie trägt maßgeblich zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit bei und ermöglicht es den Patienten, sich besser auszudrücken und aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. 

Durch gezielte Therapieansätze hilft sie nicht nur bei Sprach- und Sprechproblemen, sondern auch bei Stimm- und Schluckstörungen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen können. Eine frühzeitige logopädische Behandlung kann langfristige Einschränkungen verhindern und die Lebensqualität deutlich steigern.